Trennung von Kalt- und Warmräumen

Viele Kellerräume werden über angrenzende Wohnräume mitbeheizt, obwohl dies von der Nutzung her nicht notwendig ist. Mit einer klaren Trennung von beheiztem und unbeheiztem Volumen können diese Wärmeverluste stark reduziert werden. Nebst den Kellerdecken sind die Türen, Trennwände und Treppenuntersichten zwischen Keller und Wohnbereich wärmetechnisch zu verbessern: Abdichten, Aufdoppelungen mit Wärmedämmung, evtl. Ersatz von Türen.

Der Wärmeverlust durch die Kellerräume ist grösser als gemeinhin angenommen wird. Aus diesem Grund hat dieser Aspekt grosse Wichtigkeit.

Kellerdecke

Viele Kellerdecken weisen lediglich eine minimale Dämmung auf: Als Trittschallmassnahme zwischen Betondecke und Unterlagsboden oder als Schlackenfüllung bei einer Holzbalkendecke. Die Wärmeverluste sind hoch und die Behaglichkeit ist schlecht, weil die Oberflächentemperatur des Bodens zu tief liegt. Der U-Wert liegt zwischen 0.9 und 1.5 W/m²K. Mit einer zusätzlichen Wärmedämmung von 10 bis 16 cm kann der Wärmeschutz auf einen U-Wert von etwa 0.25 W/m²K verbessert werden. Diese Arbeiten können häufig als Eigenleistung durch den Hauseigentümer selber ausgeführt werden.

Boden auf Erdreich

Häufig sind Böden, welche direkt auf dem Erdreich liegen, ungedämmt, obwohl der Raum zumindest zeitweise (z.B. als Hobbyraum) beheizt wird. Bei einer nachträglichen Dämmung ist den bauphysikalischen Aspekten grosse Bedeutung zu schenken.

Unser TIPP

  • Kellerdeckendämmung als kostengünstige Massnahme sofort ausführen.
  • Empfohlene Dämmstärke 10 - 16 cm.